Dienstag, 20. Oktober 2015



Rezension: 
Weit weg und ganz nah - Jojo Moyes

Verlag: Rowohlt - Seiten: 512 - Erscheinungsdatum: 23. Mai 2014

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© Die Cover- und Zitatrechte liegen beim genannten Verlag.


Inhalt:

Einmal angenommen...
... dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Und du bist zu arm, um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, das es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher...
Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit den Kindern am Straßenrand - und genau der Mann, dem das Geld gehört, bietet an, euch mitzunehmen. Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? 
Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesem Mann verliebst?

Cover:

Das Cover ist einfach gehalten, verliert aber seine Wirkung nicht und passt perfekt zu dieser tollen Geschichte.

Meine Meinung:

"Weit weg und ganz nah" ist das zweite Buch, dass ich von der Autorin Jojo Moyes gelesen habe. Das erste "Eine Handvoll Worte" war grandios. Deswegen hatte ich auch Sorge das es nicht so einfach sein wird an dieses ranzukommen. Aber meine bedenken waren unbegründet, weil "Weit weg und ganz nah" auch ein tolles Werk ist. Zwar war der Anfang ein wenig holprig, aber nach und nach wurde ich immer mehr von dieser tollen Geschichte überzeugt.

Die Charaktere wurden von der Autorin mit viel Liebe umschrieben. Vor allem Jess, die ihr Leben versucht, so gut es geht zu meistern, auch wenn das Geld an jeder Ecke fehlt. Sie versucht, ihr Leben zu stemmen, vor ihren Kindern optimistisch zu sein und ihre Ängste und Nöte, so gut es geht zu verstecken. Es hat mich total berührt, wie stark sie rüberkommt. Hochachtung. Auch ihre Kinder Tanzie und Nicky haben mich mit ihrer wundervollen Art überzeugt. Ed kam am Anfang etwas arrogant rüber, aber auch er konnte mich immer mehr erweichen, da seine weiche Seite auch immer mehr zum Vorschein kam. 

Der Schreibstil der Autorin Jojo Moyes, war flüssig und emotional geschrieben, sodass man manches mal die Gefühle miterlebte.
Natürlich ist die Geschichte manchmal ein wenig weit hergeholt, aber trotzdem hat es mich sehr gepackt.

Das Ende ist nochmal spannend und wieder emotional. Einfach super.

Fazit:

Eine berührende und fesselnde Geschichte einer jungen Mutter die für das Wohlergehen, ihrer Kinder alles tun würde. Für Fans von Liebesgeschichten, ein absolutes "muss".




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